Kreuzworträtsel-Osterkarten

23. März 2018

Wer für Ostern noch eine passende Postkarte sucht, wird bei der „Grafik Werkstatt“ fündig. Die Illustratorin Stella Tellesch hat mit dem Texter Werner Berthmann eine Karte mit einem Oster-Kreuzworträtsel gestaltet.

Ostern

https://grafik-werkstatt.de/osterwunsche-postkarte-6679

Die Karte ist für 1,10 € erhältlich. 

Wird hier als fünfte Antwort wirklich LECKER gesucht, schließlich würde ein S im Lösungswort auch Sinn machen?

Wir wünschen allen Bloglesern und -leserinnen schöne Osterfeiertage und eine fröhliche Eiersuche!

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Elfertausch

14. Februar 2018

Im meinem letzten Post hatte ich über ein Tabu-Wort geschrieben. Ein weiteres solches Wort ist die Ursache für diesen Blog-Artikel.

Für die Deutsche Kreuzworträtselmeisterschaft 2017 hatte ich ein Rätsel eingereicht, welches vom Chef abgelehnt wurde, weil die rechtsradikale Partei NPD darin vorkam. Ich fand dies damals ebenfalls nicht gerade schön und hätte stattdessen viel lieber eine gemäßigte Partei oder noch besser gar keine Politik im Rätsel gehabt. Ich dachte mir aber, dass eine Partei, die bisher noch immer für die Deutschen Bundestagswahlen zugelassen war, ausnahmsweise auch mal zur Deutschen Kreuzworträtselmeisterschaft darf.

Außerdem war die Erstellung des Rätsels eine äußerst schwierige und langwierige Angelegenheit und ich war mir nicht sicher, wie lange es dauern würde, ein zweites Rätsel dieser Art zu produzieren.

Bei dem Rätsel handelt es sich um einen sogenannten Elfertausch. Elfertausch deswegen, weil es elf elfbuchstabige Wörter enthält, deren Umschreibungen untereinander vertauscht wurden. Der Rätsellöser muss also zunächst versuchen, so viele Fragen wie möglich zu den kürzeren Wörtern zu beantworten, damit viele Kreuzungsfelder ausgefüllt sind und er genügend Anhaltspunkte zu den 11-Buchstabern hat. Danach muss er dann noch elfmal herausfinden, an welcher Stelle im Rätselgitter jeweils der gesuchte Begriff einzutragen ist. Beim ersten gewussten 11er-Wort gibt es dafür 10 Möglichkeiten, beim zweiten 9, beim dritten 8 u.s.w.

Den Elfertausch hatte ich mir ausgedacht, weil die Meisterschaft am 11.11. stattfand. Pünktlich zum Start des Karnevals also.

Damit die ganze Arbeit nicht völlig umsonst war, stelle ich das Elfertausch-Rätsel HIER ZUM DOWNLOAD zur Verfügung. Wer die (hoffentlich bald völlig bedeutungslose) Kleinpartei absolut nicht tolerieren will, der möge die Definition beispielsweise durch „Abk.: Naturparkdirektion“ oder eine andere Definition nach eigenem Gusto ersetzen.

Veröffentlicht wird dieser Post genau heute, weil ich nicht bis zum nächsten 11.11. warten wollte, und am Aschermittwoch bekanntlich ja sowieso alles vorbei ist.

 

 


Gehört ein Neger ins Kreuzworträtsel?

25. Januar 2018

In den letzten Tagen machte eine Agenturmeldung deutschlandweit die Runde, in der es um das Wort NEGER in einem Kreuzworträtsel ging. Das Rätsel war in einer Klinik-Zeitschrift mit der Auflage von über 10.000 Exemplaren abgedruckt. Die Klinik startete daraufhin eine Rückrufaktion und druckte die Zeitschrift „wegen des schweren Fauxpas“ komplett neu.

Die Umschreibung zum gesuchten Begriff war allerdings auch nicht mehr zeitgemäß:

Mensch mit schwarzer Hautfarbe

Für die meisten Leute jüngeren Alters ist NEGER heutzutage ein Schimpfwort für dunkelhäutige Menschen. Bei vielen älteren Leuten ist das Wort dagegen durchaus noch gebräuchlich, genauso wie beispielsweise der Zigeuner, ohne dass dabei gleich ein rassistischer Unterton mitschwingt.

Und in meinem persönlichen Umfeld findet es wirklich jeder es albern, dass Negerküsse und Mohrenköpfe seit ein paar Jahren Schokoküsse oder Schaumküsse heißen. Am Zigeunerschnitzel beißen sich die politisch korrekten Spracherneuerer allerdings noch die Zähne aus.

Die folgenen Links führen zu Artikeln der Berliner Zeitung und der WELT stellvertretend für mindestens zwei Dutzend weitere Zeitungen, die darüber berichtet haben:

https://www.bz-berlin.de/deutschland/aufregung-wegen-neger-im-kreuzwortraetsel

https://www.welt.de/vermischtes/article172639667/Klinikum-Chemnitz-Neger-im-Kreuzwortraetsel-Magazin-zurueckgerufen.html

Beim zweiten Artikel ist in den Leserkommentaren deutlich zu lesen, dass nicht jeder Verständnis für die Rückrufaktion des Chemnitzer Klinikums hat. Ich hingegen kann das schon nachvollziehen. Die angekündigte Prüfung rechtlicher Schritte ist allerdings einfach nur lächerlich.

Vorhin habe ich den NEGER noch mal im Online-Duden nachgeschlagen. Überraschenderweise lautet die erste der insgesamt vier Definitionen schlicht wie folgt:

Person von [sehr] dunkler Hautfarbe

Also könnte man argumentieren, dass der NEGER mit der obigen Umschreibung im Kreuzworträtsel ebenso seine Berechtigung hat wie in der „Bibel der Deutschen Sprache“.  Oder?

 

Wenn man die Webseite vom Duden einen halben Meter nach unten scrollt, findet man unter „BEDEUTUNGEN, BEISPIELE UND WENDUNGEN“ dann doch noch einen zusätzlichen Hinweis:

„Die Bezeichnung Neger gilt im öffentlichen Sprachgebrauch als stark diskriminierend und wird deshalb vermieden. Als alternative Bezeichnungen fungieren Farbiger, Farbige sowie Schwarzer, Schwarze; letztere Bezeichnung ist z. B. in Berichten über Südafrika vermehrt anzutreffen, wohl um eindeutiger auf die schwarze Bevölkerung (etwa im Unterschied zu Indern) Bezug nehmen zu können. In Deutschland lebende Menschen mit dunkler Hautfarbe wählen häufig die Eigenbezeichnung Afrodeutscher, Afrodeutsche, die zunehmend in Gebrauch kommt.“

 

Nun gut. Ich finde beispielsweise die Umschreibungen:

abwertend für: Farbiger, Schwarzer

oder

veraltete Bez. für dunkelhäutige Personen

in einem Kreuzworträtsel durchaus legitim, bin mir aber nicht so sicher, ob das alle anderen auch so sehen.

 

 

 

 


Bestimmte Festtagsgabe

29. Dezember 2017

Beim großen Weihnachts-Kreuzworträtsel der Tageszeitung HNA hat die Rätselagentur Witte in diesem Jahr (23.12.17) folgende thematische Fragen integriert:

  • Vorweihnachtszeit (6 Buchstaben)
  • Licht am Weihnachtsbaum (5 Buchstaben)
  • Weihnachtslied: „Jingle …“ (5 Buchstaben)

Und dann war da noch eine bestimmte Festtagsgabe mit 7 Buchstaben versteckt:

Osterei

Ich finde es überhaupt nicht schlimm, jahreszeitliche Begriffe auch außerhalb der jeweiligen Saison in ein Kreuzworträtsel einzubauen (das OSTEREI taucht aufgrund seiner „günstigen“ Buchstabenkombination sogar oft im täglichen Kreuzworträtsel der HNA auf). In einem Weihnachts-Kreuzworträtsel erscheint mir so etwas dennoch irgendwie fehl am Platz. Hier hätte man z.B. sehr leicht das OSTEREI in eine OSTERIA verwandeln und die zwei senkrechten Begriffe am Ende leicht austauschen können. Mein Vorschlag: Im nächsten Oster-Kreuzworträtsel LAMETTA einbauen, dann passt es wieder 😉


Geschenkrätsel

22. Dezember 2017

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit. Wer ein individuelles Kreuzworträtsel oder Sudoku-Rätsel verschenken möchte, für den verspricht geschenkraetsel.de: „Erstellen Sie in Minutenschnelle ein Kreuzwort- oder Sudokurätsel und sorgen Sie für ein unvergessliches Geschenk.“ 

Ich möchte mich hier ausschließlich mit den dort angebotenen Kreuzworträtseln beschäftigen. Um ein klassisches Kreuzworträtsel zu verschenken, muss man auf der Homepage des Anbieters bis zu 30 eigene Begriffe (mit maximal 10 Buchstaben) hinterlegen und kann sein Rätsel mit einem individuellen Lösungswort- bzw. -satz (mit maximal 35 Zeichen) ausstatten. Bei der Erstellung des Rätsels werden diese Begriffe mit allgemeinen Begriffen zu einem persönlichen Schwedenrätsel verarbeitet. Zudem hat man die Wahl zwischen verschiedenen Papierformaten (PDF: A4, A5; gedruckt: A5 bis A0) und kann außerdem sein Rätsel mit einem eigenem Foto-Hintergrund und Rahmen persönlich gestalten. Bei der Auswahl eines Kreuzworträtsels ist gegen Aufpreis auch ein XXL-Rätsel möglich (bis zu 50 Antworten und Fragen für das Rätsel). Die preisgünstigste Variante ist ein Kreuzworträtsel ohne Rahmen und weitere Dekoration, dessen Versand per E-Mail erfolgt. Es kostet 19,95 €. Ein gedrucktes A0-Rätsel mit eigenem Foto und Rahmen ist dagegen für 98,95 € (exkl. Versand!) erhältlich. Als besonderes Extra kann man auf seinem Rätsel einen QR-Code hinterlegen. Der Empfänger des Rätsels kann diesen dann mit seinem Smartphone einscannen und wird dann an eine vorher frei gewählte Internetadresse weitergeleitet.

Ich habe mir das Beispielrätsel aus der Rätsel-Vorschau einmal detailliert betrachtet und dabei eine mangelnde Rätselqualität festgestellt: Zwar werden hier elf individuelle Begriffe abgefragt (interessanterweise haben 3 davon mehr als 10 Buchstaben), die einen besonderen Bezug zu der Beschenkten haben, und es ergibt sich ein netter Lösungsspruch, doch ansonsten verstößt das Kreuzworträtsel gegen alle hier im Blog schon aufgeführten Qualitätsmerkmale. 

geschenkerätsel

https://geschenkraetsel.de/assets/img/puzzle-preview-crossword.png

Toleriert man noch die vier „toten Zweiter“, so sind aber die zwei vorhandenen „toten Dreier“, die zwei „toten Vierer“ und der „tote Sechser“ ein absolutes No-Go für ein gutes Kreuzworträtsel. Hier existieren also ganze Buchstabenblöcke, die überhaupt keinen Sinn ergeben und damit gar nicht definiert sind. Zudem findet man auch vier leerbleibende Felder ohne Definition, in denen sich eine Raute befindet und es gibt drei unschöne „tote Ecken“, von denen zwei aus nur einem einbuchstabigen Begriff bestehen.

Auch ansonsten sind neben den individuellen Begriffen wenig interessante (längere) Wörter vorhanden; ich konnte 14 definierte einbuchstabige Begriffe und über 15 weitere gesuchte Abkürzungen und Kurzformen zählen. Ich habe früher selbst (auch individuelle) Schwedenrätsel per Hand entworfen und bin ohne solche Tricksereien ausgekommen, deshalb gehe ich davon aus, dass die oben beschriebenen nicht ganz so eleganten Eigenheiten in der Rätselstruktur auf eine eher minderwertige Software zurückzuführen sind. 

Darüber hinaus sind viele Wörter sehr oberflächlich definiert. Sowohl STEAK als auch EI werden mit „Begriff aus der Speiseküche“ umschrieben. Zudem findet man in einem Definitionskästchen „Fluß“ mit Eszett, in einem anderen ist die „Hüftner-/ventzün/-dung“ falsch getrennt und oben links wird eine „Französiche [sic!] Versicherungsgesellschaft“ gesucht. Und ob man den Hitler-Stellvertreter HESS abfragen muss, darüber lässt sich leicht streiten.

Auf Nachfrage teilte mir Geschäftsführer Jürgen Wallschus mit: Die von Ihnen angesprochenen Lücken ergeben sich aus den Vorgaben der Kundenbegriffe. Wenn Sie schon Rätsel erstellt haben, wissen Sie, dass es unmöglich ist, wenn wir z.B. 40 Begriffe, die alle mit Q beginnen, ein bündiges Rätsel zu erstellen. Geben Sie uns also z.B. nur 5 oder 10 eigene Begriffe, kann man fast garantieren, dass alle waagerechten und senkrechten Felder Sinn geben und keine Füllkästchen benötigt werden. Erstellen wir ein Rätsel nur aus unserer Datenbank, kann man dieses fast zu 100% garantieren.“

Insgesamt kann man sich wohl sicher sein, dass für geschenkraetsel.de „diese Anforderung zwar gut und wichtig ist, die Philosophie eines Geschenk-Rätsels aber nicht beeindruckt. Hier geht es darum ein ausgefallenes Geschenk mit höchster persönlicher Note zu haben, z.B. mit einem Hintergrundfoto und eben so viel wie möglich persönliche Begriffe.“ Wenn man sich die Bewertungen anschaut, erkennt man schließlich eine sehr hohe Zufriedenheit der Kunden.

Ich finde das trotzdem dürftig – besonders bei den dafür verlangten Preisen! Monothematische Kreuzworträtsel (mit ausschließlich individuellen Begriffen) kann man mit ein bisschen Fantasie auch kostenlos mit JCross von HotPotatoes oder über schulraetsel.de erstellen. Sucht man doch ein echtes Schwedenrätsel, bei der sich die thematischen Wörter mit nicht-thematischen allgemeinen Begriffen kreuzen sollen, so bieten hier viele größere Rätselagenturen, die hauptsächlich für die Rätselhefte auf dem deutschen Markt sorgen, ihren Dienst an. Auch raetsel4u.de erstellt „Kreuzworträtsel auf Wunsch“ mit eigenen Wunschbegriffen: „Egal ob Sie zehn, zwanzig oder dreißig Wunschwörter kombiniert haben möchten, oder aber drei, vier eigene Begriffe in ein klassisches Schwedenrätsel integriert haben wollen … Rätsel4U kriegt zwar nicht alles hin, aber doch einiges.“ Den Rätselmacher kenne ich zudem auch ganz gut 😉

Wir wünschen allen Bloglesern und -leserinnen ein „rätselhaftes“ Weihnachtsfest und einen „magischen“ Jahreswechsel. 


Luxusvilla bei einem Kreuzworträtsel-Preisausschreiben zu gewinnen

9. Dezember 2017

Vermutlich ist dies der wertvollste Preis, der jemals für das Lösen eines Kreuzworträtsels ausgelobt wurde. Eine Luxusvilla in Schottland aus dem Jahr 1780 inklusive Tennisplatz, Snooker-Saal, Golfplatz, Hubschrauberlandeplatz, Barbecue-Veranda, 6 Schlafzimmern und und und …  Gesamtwert zirka 1,7 Millionen Pfund Sterling, also knapp 2 Millionen Euro!!!

Nachdem die Kinder erwachsen und aus dem Haus waren, ist die Villa nun viel zu groß, und so dachte sich die Besitzerin, man könnte den Kasten ja mal nicht von einem Makler verhökern lassen sondern in einem Preisausschreiben verlosen. Und nebenbei auch noch einen Haufen Geld für wohltätige Zwecke einsammeln, denn umsonst ist die Teilnahme nicht. 25 Pfund kostet das Glücksticket zum Luxusleben.

Das Kreuzworträtsel ist logischerweise in Englisch, sodass es zumindest für mich wohl einige zu hohe Hürden enthält. Von den 19 Fragen kann ich auf Anhieb ohne Wörterbuch und Google lediglich vier beantworten. Wenn aber jemand von euch sich dran versuchen möchte … ihr habt noch 11 Tage Zeit.

Good luck!

Wie man an das Kreuzworträtsel kommt, erfahrt ihr durch einen Klick auf den folgenden Link

www.winamansionforchristmas.com

Dort gibt es neben ausführlichen Infos auch viele schöne Fotos und ein Video von der Villa zu bestaunen.

Falls jemand aufgrund dieses Artikels tatsächlich gewinnen sollte, kann er sich ja bedanken, indem er mir einen Sommerurlaub in Schottland spendiert  😉

 

 

 


Rückblick auf die 6. Dt. Kreuzworträtsel-Meisterschaft

18. November 2017

Nun ist es schon wieder eine Woche her, dass in Brühl die 6. Deutsche Kreuzworträtsel-Meisterschaft stattfand. Und seit einer Woche heißt der neue Deutsche Meister Markus Heyer aus Wabern in Hessen, der sich im großen Finale in souveräner Manier gegen seine drei Kontrahentinnen Birgit Ely, Inge Kempter und Karin Schattmann durchsetzte. Nochmal Glückwunsch Markus! Hast du dir dein Luxusbett schon ausgesucht?

Die Meisterschaft hat den meisten Teilnehmern wohl ziemlichen Spaß bereitet, denn die veranstaltende Rätselredaktion Susen bekam in der vergangenen Woche nicht wenige positive Rückmeldungen, von denen die beiden ausführlichsten mit Erlaubnis der Autoren hier veröffentlicht werden dürfen. Herzlichen Dank dafür!

Der erste Bericht ist von der Teilnehmerin Silke Stock, die ihre Eindrücke von der Meisterschaft anscheinend noch am selben Tag zu Papier brachte.

FEEDBACK VON SILKE STOCK

Die dazu passenden Fotos wurden von Rosa Susen geknipst.
(Copyright Rätselredaktion Susen)

Der zweite Brief stammt vom Teilnehmer Hans Schmitz, der die Veranstaltung offensichtlich durchweg genossen hat.

FEEDBACK VON HANS SCHMITZ

Ich persönlich bin auch glücklich, dass das Ganze so reibungslos über die Bühne gegangen ist. Denn am Freitag Abend sah es überhaupt nicht danach aus! Wegen der Bonner Weltklimakonferenz wurde uns vom Hotel ein wesentlich kleinerer Saal zugewiesen als geplant, der zudem nicht wie vereinbart mit Tischen, Stühlen, etc. eingerichtet war. Daher mussten wir am Freitag ein wenig improvisieren und zwei, drei Überstunden machen. Immerhin wurden wir vom Hotel mit einem kostenlosen Abendessen entschädigt, nachdem wir eingesehen hatten, dass die Lösung des Weltklimaproblems denn doch etwas wichtiger ist als die Lösung von Kreuzworträtseln. Aber nur ein ganz kleines bisschen  😉

Als Glück erwies sich letztendlich, dass kurzfristig sechs Leute ihre Teilnahme abgesagt hatten, sodass die Saalgröße gerade so eben ausreichte, auch wenn es hier und da doch recht eng war. Man gut, dass unsere Verteilerinnen der Rätselbögen stets auf ihre gute Figur achten! 🙂

Ich war ja diesmal zum ersten Mal im Organisationsteam dabei. Schnell war klar, dass Johannes Susen, Frank Diederichs und all die anderen ein gut abgestimmter routinierter Haufen sind, denen die zweijährige Zwangspause in keinster Weise geschadet hat. Ich hoffe, ich habe unter euch nicht zu viel Verwirrung gestiftet, Johannes!

Da meine Hauptaufgabe darin bestand, die Herausgabe der Zusatzrätsel zu beaufsichtigen, habe ich nicht ganz so viel von der Korrektur gesehen, aber ich habe dennoch mitbekommen, dass die Auswerter manchmal aufrichtig mit dem einen oder anderen Teilnehmer mitgelitten haben („Guck mal hier, … der hat alle Lösungsbuchstaben bis auf zwei raus. Warum hat er die nicht unten eingetragen? Dann hätte er das Lösungswort doch erraten können, … och Mensch!“). Die Atmosphäre im “Büro“ war allgemein recht gelöst(!) und familiär. Hat mir gut gefallen!

Abends saß der Großteil des Teams mit zwei der vier Finalisten noch eine ganze Weile beisammen. Und schon da wurde eifrig darüber nachgedacht und diskutiert, auf welche Weise man die Kreuzworträtsel-Meisterschaften noch interessanter gestalten könnte.

Da mir fast alle Teilnehmer von Anfang an sympathisch waren, hoffe ich jedenfalls, dass ich den einen oder die andere im nächsten Jahr wiedersehe!